Unterstützung für RN Dazugehören e.V. – Tennis schafft Zugehörigkeit – Inklusion, die bewegt!

Unterstützung für RN Dazugehören e.V. – Tennis schafft Zugehörigkeit – Inklusion, die bewegt!

Die Heinrich Hartmann Stiftung unterstützt den Verein RN Dazugehören e. V., der sich mit viel Herz und Engagement für Inklusion, Zugehörigkeit und Chancengleichheit einsetzt. Im Mittelpunkt der Arbeit steht der Tennissport – nicht als Leistungssport, sondern als Möglichkeit, Gemeinschaft zu erleben, Vertrauen aufzubauen und über sich hinauszuwachsen.

RN Dazugehören e.V. öffnet Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen unabhängig von Herkunft, sozialen Voraussetzungen oder individuellen Einschränkungen den Zugang zum Tennissort. Durch regelmäßige Trainingsangebote und inklusive Tenniscamps entstehen geschützte Räume, in denen jede und jeder willkommen ist, so wie sie oder er ist. Hier geht es um Freude an Bewegung, gegenseitigen Respekt und das Gefühl, dazuzugehören.

Mit ihrer Förderung möchte die Heinrich Hartmann Stiftung diese wertvolle Arbeit stärken und langfristig sichern. Gemeinsam mit RN Dazugehören e. V. setzt sie sich dafür ein, dass Inklusion nicht nur ein Begriff bleibt, sondern im Alltag gelebt wird – auf dem Tennisplatz und darüber hinaus.

„Tennis hat mich schon früh geprägt – sportlich wie menschlich. Auf dem Platz habe ich erlebt, wie wichtig Fairness, Respekt und Zugehörigkeit sind. Genau diese Werte lebt RN Dazugehören e. V. jeden Tag. Deshalb ist es mir ein persönliches Anliegen, die inklusive Arbeit des Vereins zu unterstützen und dazu beizutragen, dass möglichst viele Menschen durch den Sport Gemeinschaft und Selbstvertrauen erfahren.“

Miriam Hamann, Vorstand Heinrich Hartmann Stiftung

Heinrich Hartmann Stiftung engagiert sich für Haus für morgen e.V.

Seit Jahresbeginn unterstützt die Heinrich Hartmann Stiftung das innovative Wohn- und Pflegeprojekt „Haus für morgen“ auch mittelfristig mit insgesamt 30.000 Euro in den Jahren 2026 und 2027. Damit führt die Barmbeker Stiftung ihr Engagement fort, das sie bereits seit 2025 für den Verein in Hamburg-St. Georg übernommen hat. Mit ihrer Förderung trägt die Stiftung dazu bei, diese neue, innovative Form des Zusammenlebens und der Pflege nachhaltig zu sichern und weiterzuentwickeln.

Das „Haus für morgen“ ist als Wohn-Pflege-Gemeinschaft konzipiert, in der neun Bewohnerinnen (maximal zwölf) in familiärer Atmosphäre zusammenleben. Herzstück ist eine großzügige Wohnküche mit Essbereich, die Raum für Gemeinschaft und Alltag bietet. Jede Bewohnerin und jeder Bewohner verfügt über ein eigenes Zimmer mit Bad, das individuell und persönlich gestaltet werden kann. Ergänzt wird das Konzept durch eine Gästewohnung, in der Angehörige, Freunde oder ehrenamtliche Helferinnen zeitweise mit im Haus leben können, sowie durch einen professionell ausgestatteten Therapieraum direkt vor Ort. Mit seinem Engagement ergänzt der Verein gemeinsam mit Ehrenamtlichen gezielt die staatlichen Pflegeleistungen und entlastet so insbesondere Familien und Angehörige der Bewohnenden. 

Die Idee für das Projekt geht auf Barbara Wentzel zurück. Nach dem Schlaganfall ihres Mannes Henrik im Jahr 2013 und jahrelanger intensiver Betreuung zu Hause wurde deutlich, dass klassische Pflege- und Wohnmodelle den Bedürfnissen jüngerer, pflegebedürftiger Menschen oft nicht gerecht werden. Aus der Suche nach Alternativen entstand schließlich das „Haus für morgen“ – ein Ort, der Pflege, Gemeinschaft und Selbstbestimmung insbesondere für jüngere Menschen miteinander verbindet. Mit ihrer Förderung unterstützt die Heinrich Hartmann Stiftung nicht nur den laufenden Betrieb, sondern auch die Perspektive des Projekts. Ziel ist es, verlässliche Strukturen zu schaffen, die Bewohnerinnen wie Angehörigen Sicherheit geben und die Qualität des Zusammenlebens dauerhaft sichern.

Dazu Jörg Ludewig, Vorstandsvorsitzender der Heinrich Hartmann Stiftung:

„Das Haus für morgen steht für ein zukunftsweisendes Pflege- und Wohnkonzept. Unser Engagement soll helfen, die Nachhaltigkeit des Projekts zu stärken und mehr Planungssicherheit für alle Beteiligten zu schaffen – heute und in den kommenden Jahren. Ich freue mich, dass wir unsere gute Zusammenarbeit weiter fortsetzen und ein wichtiges Hamburger Projekt auch in Zukunft fördern.“

Als gemeinnützige Treuhandstiftung unter dem Dach der Haspa Stiftung Hamburg verfolgt die Heinrich Hartmann Stiftung das Ziel, die Lebenssituation ihrer Begünstigten langfristig zu verbessern. Mit der Förderung des „Hauses für morgen“ setzt sie diesen Anspruch konsequent fort und leistet einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung sozialer und generationenübergreifender Projekte in Hamburg.

Heinrich Hartmann Stiftung fördert junge Talente: Deutschlandstipendium für zehn Studierende im Bereich Biologie an der Universität Hamburg

Ab 2025 wird die Heinrich Hartmann Stiftung talentierte und engagierte Studierende mit dem Deutschlandstipendium unterstützen. Zehn Stipendiat:innen erhalten eine monatliche Förderung von 150 Euro, die durch staatliche Mittel verdoppelt wird, sodass ihnen insgesamt 300 Euro pro Monat zur Verfügung stehen.

Ein erstes persönliches Kennenlernen fand am 20. Februar 2025 im Rahmen der Verleihfeier der Deutschlandstipendien statt. Dort trafen die Stipendiat:innen auf die Vorstandsmitglieder der Stiftung, Jörg Ludewig und Miriam Hamann, und konnten sich über ihre akademischen Ziele und Perspektiven austauschen.

Mit einer jährlichen Fördersumme von 18.000 Euro investiert die Stiftung gezielt in die akademische und persönliche Entwicklung junger Talente an der Universität Hamburg. Das Stipendium richtet sich an leistungsstarke Studierende unabhängig von ihrem sozialen oder finanziellen Hintergrund und soll ihnen ermöglichen, sich ohne finanzielle Sorgen auf ihr Studium zu konzentrieren.

Für ein dreijähriges Bachelorstudium beläuft sich die finanzielle Unterstützung auf insgesamt 5.400 Euro pro Stipendiat. Dies kann einen entscheidenden Beitrag leisten, um Studienbedingungen zu verbessern, zusätzliche Bildungsangebote wahrzunehmen oder ehrenamtliches Engagement fortzuführen.

In der ersten Förderrunde werden sieben Studierende im Fach Biologie und drei Studierende in der Bioinformatik unterstützt. Diese Auswahl spiegelt das besondere Interesse der Stiftungsgründerin Wilma Süllau an den Naturwissenschaften wider.

Mit diesem Engagement setzt die Heinrich Hartmann Stiftung ein starkes Zeichen für Bildungsgerechtigkeit und Nachwuchsförderung in Hamburg.

30 Wohnungen für vordringlich wohnungssuchende Haushalte – Heinrich Hartmann Stiftung und LTG AG realisieren erfolgreich Wohnprojekt in Wandsbek.

Nach einer 18-monatigen Bauzeit wurde am 10. Januar 2025 das von der Heinrich Hartmann Stiftung und der Lauenburgischen Treuhand Group (LTG AG) gemeinsam geplante Gebäude in der Ahrensburger Straße 178 in Wandsbek feierlich eröffnet. Zu den Gästen der Veranstaltung zählten neben dem Vorstand der Stiftung und der Geschäftsführung der LTG AG auch der Vorsitzende der SPD-Fraktion Hamburg, Dirk Kienscherf, sowie Vertreter von Fördern & Wohnen.

Das Gebäude umfasst 30 Mikroappartements, die vorrangig für wohnungssuchende Haushalte vorgesehen sind. Dazu zählen insbesondere Menschen in unzumutbaren Wohnverhältnissen, Personen in öffentlicher Unterbringung sowie obdach- und wohnungslose Menschen. Das Projekt wurde in enger Zusammenarbeit mit der Behörde für Arbeit, Gesundheit, Soziales, Familie und Integration, der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen sowie Fördern & Wohnen erfolgreich realisiert.

Dazu Jörg Ludewig, Vorstandsvorsitzender der Heinrich Hartmann Stiftung: 

„Vordringlich wohnungssuchende Haushalte haben es besonders schwer, sich auf einem angespannten Wohnungsmarkt selbstständig mit angemessenem Wohnraum zu versorgen. Mit der Realisierung des Projektes und in Zusammenarbeit mit der Freien und Hansestadt Hamburg und der LTG AG gelingt es uns als Heinrich Hartmann Stiftung daher, in einer angespannten Lage dringend benötigten Wohnraum für Menschen in herausfordernden sozialen Situationen zu schaffen und den Hamburger Wohnungsmarkt nachhaltig zu stärken.“ 

Dazu Björn Münchow, Vorstand der Lauenburgischen Treuhand Group (LTG AG):

„Wir freuen uns, mit unserer Projektentwicklung einen sozialen Beitrag leisten zu können. Die angenehme Zusammenarbeit mit der Stiftung war äußerst bereichernd und wir planen gerne weitere gemeinsame Projekte in der Zukunft. Die Umsetzung war herausfordernd und wir mussten einige Schwierigkeiten meistern, aber das Ergebnis ist umso erfreulicher.“

Heinrich Hartmann Stiftung

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