Projekte

Heinrich Hartmann Stiftung engagiert sich für Haus für morgen e. V.

Seit Jahresbeginn unterstützt die Heinrich Hartmann Stiftung das innovative Wohn- und Pflegeprojekt „Haus für morgen“ auch mittelfristig mit insgesamt 30.000 Euro in den Jahren 2026 und 2027. Damit führt die Barmbeker Stiftung ihr Engagement fort, das sie bereits seit 2025 für den Verein in Hamburg-St. Georg übernommen hat. Mit ihrer Förderung trägt die Stiftung dazu bei, diese neue, innovative Form des Zusammenlebens und der Pflege nachhaltig zu sichern und weiterzuentwickeln.

Das „Haus für morgen“ ist als Wohn-Pflege-Gemeinschaft konzipiert, in der neun Bewohnerinnen (maximal zwölf) in familiärer Atmosphäre zusammenleben. Herzstück ist eine großzügige Wohnküche mit Essbereich, die Raum für Gemeinschaft und Alltag bietet. Jede Bewohnerin und jeder Bewohner verfügt über ein eigenes Zimmer mit Bad, das individuell und persönlich gestaltet werden kann. Ergänzt wird das Konzept durch eine Gästewohnung, in der Angehörige, Freunde oder ehrenamtliche Helferinnen zeitweise mit im Haus leben können, sowie durch einen professionell ausgestatteten Therapieraum direkt vor Ort. Mit seinem Engagement ergänzt der Verein gemeinsam mit Ehrenamtlichen gezielt die staatlichen Pflegeleistungen und entlastet so insbesondere Familien und Angehörige der Bewohnenden. 

Die Idee für das Projekt geht auf Barbara Wentzel zurück. Nach dem Schlaganfall ihres Mannes Henrik im Jahr 2013 und jahrelanger intensiver Betreuung zu Hause wurde deutlich, dass klassische Pflege- und Wohnmodelle den Bedürfnissen jüngerer, pflegebedürftiger Menschen oft nicht gerecht werden. Aus der Suche nach Alternativen entstand schließlich das „Haus für morgen“ – ein Ort, der Pflege, Gemeinschaft und Selbstbestimmung insbesondere für jüngere Menschen miteinander verbindet. Mit ihrer Förderung unterstützt die Heinrich Hartmann Stiftung nicht nur den laufenden Betrieb, sondern auch die Perspektive des Projekts. Ziel ist es, verlässliche Strukturen zu schaffen, die Bewohnerinnen wie Angehörigen Sicherheit geben und die Qualität des Zusammenlebens dauerhaft sichern.

Dazu Jörg Ludewig, Vorstandsvorsitzender der Heinrich Hartmann Stiftung:

„Das Haus für morgen steht für ein zukunftsweisendes Pflege- und Wohnkonzept. Unser Engagement soll helfen, die Nachhaltigkeit des Projekts zu stärken und mehr Planungssicherheit für alle Beteiligten zu schaffen – heute und in den kommenden Jahren. Ich freue mich, dass wir unsere gute Zusammenarbeit weiter fortsetzen und ein wichtiges Hamburger Projekt auch in Zukunft fördern.“

Als gemeinnützige Treuhandstiftung unter dem Dach der Haspa Stiftung Hamburg verfolgt die Heinrich Hartmann Stiftung das Ziel, die Lebenssituation ihrer Begünstigten langfristig zu verbessern. Mit der Förderung des „Hauses für morgen“ setzt sie diesen Anspruch konsequent fort und leistet einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung sozialer und generationenübergreifender Projekte in Hamburg.

Heinrich Hartmann Stiftung

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